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Reisen im Mittelalter

Um 1400 begannen die Menschen, häufiger und weiter zu reisen. Handel, Pilgerfahrten und neue Lebensmöglichkeiten brachten Bewegung in die Gesellschaft. Jede Reise hatte ein Ziel – Freizeittourismus gab es noch nicht.

Pilger zogen nach Aachen, Rom oder Maribo, einem regionalen Knotenpunkt der großen europäischen Routen. Andere heuerten auf Handelsschiffen nach Danzig, Lübeck oder Brügge an oder suchten ihr Glück in nahegelegenen Handelsstädten wie Malmö, Stege oder Nykøbing Falster.

Auf Reisen führte man wichtige Ausrüstung mit sich: Toilettenartikel, Ohrlöffel, Kreuze und andere heilige Gegenstände, Spiele zur Unterhaltung sowie viel Geld, da es keine Banken oder Geldautomaten gab. Da Wege und See unsicher waren und von Piraten und Wegelagerern bedroht wurden, war es oft ratsam, bewaffnet zu sein.

Gasthäuser, Schenken und Herbergen spielten daher eine zentrale Rolle für das Reisen im Mittelalter und boten Unterkunft, Essen und Ruhe.

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Wussten Sie, dass

Im Mittelalterzentrum lassen sich Herbergen jener Zeit, der Hafen mit Schiffen, Händlern und Handwerkern sowie ein Gasthaus erleben – und vielleicht begegnet man sogar Menschen, die schon weit gereist sind.

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Im Rahmen des Programmpunkts „Begegne einem Reisenden aus dem Mittelalter“ kann man das Glück haben, einem Reisenden zu begegnen. Das kann der Kaufmann sein, der mit seinem Schiff nach Lübeck segeln will, es kann der Pilger sein, der auf dem Weg zu einem heiligen Ort ist, es kann ein Schmiedelehrling sein, der sein Glück in einer anderen Stadt suchen will, eine Frau auf dem Weg zu ihrer kranken Schwester oder eine ganz andere Person, die davon erzählen wird, wie genau ihre Reise verlaufen ist oder vielleicht verlaufen wird.

Erhalten Sie einen einzigartigen Einblick in die Gedanken und Sorgen einer Person aus dem 15. Jahrhundert vor einer Reise und erfahren Sie mehr über die Erlebnisse, die sie hatte.

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